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Waldtage

Herbsterfahrungen im Wald

Ende Oktober sind wir an drei Tagen mit „mittleren“ und „großen“ Kindergartenkindern in den Wald gefahren.Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder die Pflanzen- und Tierwelt (Käfer, Spinnen etc.) des Braschoßer Waldes entdecken.

Gewappnet mit Lupendosen, kleinen Mikroskopen und Bestimmungsbüchern erkundeten unsere Wissenschaftler den Waldboden. Andere Handwerker bauten aus Ästen, Zweigen und Baumstämmen eine Bude, in der man sehr gut spielen konnte. Das Unterholz lud sowohl zum Verstecken, als auch zum Besprechen ein.

Kleine Versammlungen wurden abgehalten und neue Spielabsprachen getroffen. Einige Kinder gestalteten aus Naturmaterialien einen Geburtstagstisch mit Kerzen, Kuchen und Geschenken.

Sogar die Pferdeäpfel auf dem Weg wurden inspiziert und die darin enthaltenen Mistkäfer eingesammelt. Die Kinder konnten ihren Ideen freien Lauf lassen, konnten toben, rennen und auch mal laut sein (um die imaginären Wildschweine zu verjagen!!). Alles in allem waren unsere drei Waldtage ein Erlebnis, besonders als es am letzten Tag, um die Mittagszeit anfing zu regnen.

Ein Dank auch an alle Eltern, die uns an diesen Tagen zwar erschöpft, aber gut gelaunt und zum Schluss auch recht verdreckt aus dem Wald abgeholt haben.

Es war sicher nicht das letzte Mal, dass wir in diesem Wald waren.

Also auf ein Neues… .......................................................................................................................... Hasenköttel

Oder Sind das getrocknete Nacktschnecken?

Lange haben wir uns auf den Wald vorbereitet. Wald ausgesucht, Förster angerufen, Fahrgemeinschaften zusammengestellt, Kisten gepackt, Erste-Hilfe Tasche fertig gemacht, Decken und Becher bereitgelegt und, und, und…

Den ersten Dämpfer verpasste uns das Wetter, es sollte regnen! Dann kam eine Krankmeldung nach der anderen, bei den Kindern aber auch im Team. Aber es sollte alles gut werden. Das Wetter blieb beständig, das Team konnte bis auf Frau Lemmer mitfahren, nur waren an den drei Tagen je 10-12 Kinder krank, schade!

Der Hinweg mit dem Bus war kein Problem, am dritten Tag war das schon Routine. Von der Bushaltestelle bis zu unserem „Lager“ waren es dann noch etwa 20 Minuten zu Fuß. Unterwegs trafen wir immer unseren Bagagewagen, von dort nahmen wir Decken, Getränke, Lupengläser, … mit. Während des Fußmarsches hatten wir Glück und konnten sogar Rehe sehen, die nicht all zu weit von uns im Wald standen und uns skeptisch betrachteten.

Nachdem das Lager aufgebaut war, also die Decken lagen, ging es ab in den Wald. Feste Regeln, die auch mit den Kindern besprochen wurden:

  • es werden keine Tiere gesammelt, mitgenommen oder tot gemacht
  • Äste und Zweige bleiben an den Bäumen
  • Müll kommt in die mitgebrachte Mülltüte
  • Nicht weiter, als das man den Rest noch sehen kann

Im Wald gingen alle auf Entdeckungsreise. Baumstämme, Äste und Zweige wurden bewegt, gestapelt, zum Tippi verarbeitet oder zum Wippen benutzt, ebenso zum Balancieren.

Wenn die Rinde abgepellt wurde, entdeckten die Kinder Kleingetier mit 0-8 Füßen oder mehr. Die konnte man teilweise sogar auf die Hand nehmen. In anderen Ecken des Waldes fanden die Kinder sich zum Klönen zusammen. Zwischen 11.30 und 12.oo Uhr gab es dann das Mittags-Picknick.

Am ersten Tag hatten viele noch nicht die Ruhe und Zeit zum Essen. An den anderen beiden Tagen normalisierte sich dies, der Wald läuft uns ja nicht weg! Nach dem Lunch hatten die Kinder noch etwa 1½ Stunden Zeit, den Wald zu erkunden und zu spielen. Dann mussten wir alle gemeinsam einpacken. Doch bevor wir uns dann endgültig auf den Heimweg machten, gab es noch eine süße Stärkung. Jedes Kind hatte ein „Päcklein“ zu tragen, bis wir an den Spielplatz kamen.

Von dort aus wurden die Kinder abgeholt, aber bis dahin musste sich keiner Langweilen. Das Abholen hat an allen Tagen prime funktioniert, herzlichen Dank an die Fahrer. Und es gab auch immer genügend Kindersitze, so dass alle sicher aber auch müde im Kindergarten ankamen.